Journalismus und Kommunikation.

An dieser Stelle erlaube ich mir einen kleinen Ausflug in die weite Welt unserer IT-Industrie. Immer wieder habe ich mir Gedanken dazu gemacht, womit IT-Anbieter und -Dienstleister in ein paar Jahren erfolgreich tätig sein können.
Auslöser für die Überlegungen waren u. a. die Studie der Universtät Potsdam für den IT-Branchenverband SIBB e. V. zum "Forschungsbedarf in der Softwareentwicklung" und die Berichte von Referenzpartnern meiner PR-Kunden.
Ein Kernergebnis meiner Überlegungen dazu lautet:
Der wirtschaftliche Erfolg für inhabergeführte, mittelständische IT-Unternehmen liegt vor Allem an den Schnittstellen. An den Schnittstellen zwischen zwischen geschlossenen IT-Lösungen und neuen, offenen Technologien, zwischen monolithiischen Technologien und modularer Software sowie bei der Erweiterung bisheriger Möglichkeiten und einem qualifzierten Service und Support für offene IT-Werkzeuge.
Wie komme ich zu diesem Ergebnis?
Echte "Megatrends", die langfristige Chancen beinhalten, stammen immer aus gesellschaftlichen Entwicklungen. Für die Entwicklung der IT sehe ich z. B. den Wunsch professioneller Nutzer, über Produkte und Spezifikationen hinaus zusammenarbeiten zu können. Das Thema "Offene Standards" - über die Frage quelloffener Software hinaus - signalisiert mir den Paradigmenwechsel auf Anwenderseite. Ich spreche nicht über SOA, über SaaS oder andere Philosophien, sondern über Zusammenarbeit.
Natürlich erscheint es auf den ersten Blick logisch, sein Business im IBM-, Microsoft-, oder Novell-Umfeld zu positionieren. Doch wenn Softwarehäuser wie Microsoft und Novell beginnen, ihre Produkte gegenseitig zu öffnen, ist es aus meiner Sicht Zeit, weiterzudenken. Wenn es keine Rolle mehr spielt, welches Dokumentenformat ich über welche Office-Suite mit Ihnen austausche, beginnt echter Austausch - und Wirtschaftlichkeit.
Erfolgreiche IT-Dienstleister im OSS-Umfeld - z. B. für die Themen Migration, Schulung oder Serveradministration - konzentrieren sich auf hochspezialisierte Dienstleistungen, die die gewünschte Wertschöpfung bringen. Der Grund: Die Lösung von Anwenderproblemen ist Geld wert. Um einem Irrglauben vorzubeugen: Anwenderprobleme werden nicht von Marketing-Abteilungen erdacht und finden sich auch nicht in Produktblättern von Softwareherstellern wieder.
Entscheidend ist für mich dabei die Möglichkeit, an Lösungen mit offenen Standards "andocken" zu können! Ich will Ihnen die Möglichkeiten anhand einiger Fragen verdeutlichen:
- Warum sollte ich mit einer MS Visio-basierten Dokumentation nicht auch Novell-, HP- oder IBM-Netzwerke per Mausklick dokumentieren?
- Warum sollte ich mit einer OpenOffice.org-Serverinstallation Office-Anwendern keine Microsoft-Dokumente zur Verfügung stellen können?
- Warum sollte ich mit einer .NET-basierten Entwicklungsumgebung keine Open Source-basierten Anwendungen entwickeln können?
Ein spannender Beitrag zum Thema Trends und wie Sie entstehen, finden Sie hier...
OpenCoffee ist zu Hause in der Welt der Freien Software. Gut 16 Jahre publizistische Erfahrung, mehr als 10 Jahre kommunikatives Engagement und die tiefe Verankerung in der IT-Industrie gewährleisten punktgenaue Kommunikation, die sich bezahlt macht. Mit mehr als 10 Jahren politischem Background und der Offenheit für neue Meinungen baut OpenCoffee Brücken. OpenCoffee verbindet Welten - wie Communities und Dienstleister oder Politik und Wirtschaft.
OpenCoffee ist ein Service von Thomas Keup | Kommunikation.Thomas Keup bei Radio Tux auf dem LinuxTag 2007. Mehr...
Open Source in Europa und Deutschland:
Europaweit:
- Verwaltung: Übersicht der EU-Kommission zu Open Source Software für das E-Government (engl.): Mehr..
- Wirtschaft: Studie EU-Komission zur Marktentwicklung von Open Source Software (engl.): Mehr...
- Wirtschaft: Europäische Programme zu Freier und Open Source Software (engl.): Mehr...
A/CH-Region:
- Wirtschaft: Open Source Experts in der Wirtschaftskammer Österreich. Mehr...
- Wirtschaft: OpenExpo Zürich. Mehr...
Deutschland:
- Verwaltung: KBSt zu Vergaberecht und Open Source Software: Mehr...
- Verwaltung: Initiative Bundestux - Pinguine ins Amt! Mehr...
- Wirtschaft: NOW-Projekt des BMBF zur Nutzung des Open-Source-Konzepts in Wirtschaft und Industrie. Mehr...
- Wirtschaft: Bundesweite Initiative Linux Kommunale: Mehr...
Süddeutschland:
- Verwaltung: Das LiMux-Projekt der Landeshauptstadt München: Mehr...
- Forschung: Fraunhofer IAO zu Einsatzpotentialen und Wirtschaftlichkeit von Open Source Software: Mehr...
- Wirtschaft: Kriterienkatalog der LiSoG zu Anforderungen an Hardware für den Open Source Einsatz: Mehr...
- Wirtschaft.: Die Open Source Business Foundation (vormals Linux Business Campus), Nürnberg: Mehr...
- Wirtschaft: Die Open Source Region Stuttgart und das Open Source Demo Center: Mehr...
- Wirtschaft: Die Linux Solutions Group in Baden-Württemberg und in der DACH-Region: Mehr...
- Wirtschaft: Die Special Interest Group Open Source von baden württemberg:connected: Mehr...
Westdeutschland:
- Community: Das Schulungs- und Veranstaltungszentrum Linuxhotel - Villa Vogelsang: Mehr...
- Wirtschaft: Das Linux/Open Source Kompetenzcentrum Nordrhein-Westfalen (Duisburg): Mehr...
Norddeutschland:
- Wirtschaft: Der Linux Solution Park Hamburger Unternehmer: Mehr...
- Wirtschaft: Der Arbeitskreis Open Source bei Hamburg@work: Mehr...
- Wirtschaft: Open Source Center Europe in Puttbus: Mehr...
Ostdeutschland:
- OSS-Potenzialanalyse der Technologiestiftung Berlin im Auftrag des Berliner Senats: Mehr...
- IT-Standortstrategie des Landes Berlin 2007 bis 2009 einschl. Handlungsfeld Open Source + Open Standards: Mehr...
- Verwaltung: Stellungnahme Prof. Dr. Jörg Lutterbeck (TU Berlin) zum Einsatz von OSS in der Berliner Verwaltung: Mehr...
- Forschung: Das Open Source Jahrbuch 2007 der FU Berlin zum Download: Mehr
- Forschung: berliOS - Der Open-Source-Mediator des Fraunhofer Instituts FOKUS: Mehr...
- Wirtschaft: Das Land Berlin auf dem Weg zu Offenen Standards (geplante IT-Standortstrategie '07-'09): Mehr...
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